Lektion
B2 · Teil 13: Umwelt und Globalisierung – Stellungnahme und Konjunktiv II der Vergangenheit
- 14 Fragen
- 60 Min
- B2
- Deutsch
Lernziele
Die Lernenden diskutieren Umwelt- und Globalisierungsfragen, schreiben eine Stellungnahme oder einen Leserbrief, verwenden den Konjunktiv II der Vergangenheit mit und ohne Modalverb (hätte … gemacht; hätte … machen müssen/sollen) für Kritik und Alternativen und setzen Konzessiv- und Konditionalsätze ein.
Erfolgskriterien
Ich kann den Konjunktiv II der Vergangenheit bilden, auch mit Modalverben. Ich kann Kritik an vergangenen Entscheidungen formulieren. Ich kann einen Leserbrief mit Bezug, Position und Forderung schreiben. Ich kann über Umwelt und Globalisierung differenziert argumentieren.
Fragen
-
Multiple Choice
Welcher Satz drückt Kritik an der Vergangenheit aus?
-
Lückentext
Wenn wir früher gehandelt ___, wäre der Schaden kleiner. (haben, Konjunktiv II Vergangenheit)
-
Lückentext
Man hätte die Bürger informieren ___. (müssen, Konjunktiv II Vergangenheit mit Modalverb – Form am Satzende)
-
Multiple Choice
Welche Form ist richtig?
-
Multiple Choice
Was bedeutet „Globalisierung“?
-
Multiple Choice
Welcher Satz ist ein Konzessivsatz?
-
Paare zuordnen
Ordne die Form ihrer Bedeutung zu.
-
Richtig oder falsch
Beim Konjunktiv II der Vergangenheit mit Modalverb stehen am Satzende zwei Infinitive: „hätte … machen müssen“.
-
Multiple Choice
Lies den Leserbrief-Auszug: „Mit Interesse habe ich Ihren Artikel über die Schließung des Bahnhofs gelesen. Die Entscheidung ist ein Fehler: Man hätte zunächst prüfen müssen, wie viele Pendler betroffen sind. Ich fordere den Stadtrat auf, den Beschluss zu überdenken.“ Welche drei Teile enthält er?
-
Multiple Choice
Welches Argument ist sachlich und belegt?
-
In Reihenfolge bringen
Ordne den Leserbrief.
-
Multiple Choice
Welches Wort passt nicht in die Reihe?
-
cloze
Ergänze die Lücken 1 bis 10. Viele Produkte in unserem Supermarkt kommen aus [1] Weltregionen. [2] die Transportwege oft unsichtbar bleiben, spüren wir ihre Folgen: mehr CO₂ und Verpackungsmüll. Als unsere Stadt vor zwei Jahren den Güterbahnhof schließen wollte, hätte sie die Klimabilanz [3] berechnen müssen. Stattdessen wurden LKW-Fahrten erhöht, und wir [4] weniger Lärm gehabt, wenn der Bahnanschluss geblieben wäre. Auch die Firma, in der ich arbeite, bezieht Kleidung aus Bangladesch; ich finde, wir hätten bei der Auswahl der Lieferanten stärker [5] Transparenz achten sollen, damit Sicherheitsstandards eingehalten werden. [6] die Preise dadurch kurzfristig steigen könnten, wäre langfristig Vertrauen gewonnen. Wenn Politik und Unternehmen früher in Recycling investiert [7], wären Einwegverpackungen heute seltener. Deshalb fordere ich, dass Importware künftig [8] einem CO₂-Label verkauft wird und dass öffentliche Kantinen regionaler einkaufen. So könnten wir zeigen, dass Globalisierung nicht [9] grenzenloser Konsum bedeutet, sondern auch Verantwortung für die Menschen [10] Klima.
-
Freie Antwort
Schreibe einen Leserbrief (etwa 180 Wörter) zu einem Zeitungsartikel, in dem berichtet wird, dass deine Stadt den letzten Wochenmarkt geschlossen hat, um Parkplätze zu schaffen. Nimm kritisch Stellung: Bezug, Position, Kritik mit Konjunktiv II der Vergangenheit (mindestens drei Formen, davon zwei mit Modalverb), eine Alternative, eine Forderung. Mindestens ein Konzessivsatz.
Die Antworten werden hier nicht gezeigt.