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Lektion

C1 · Teil 7: Argumentation und Rhetorik – Erörterung, Essay und Textkohärenz

  • 14 Fragen
  • 60 Min
  • C1
  • Deutsch

Lernziele

Die Lernenden bauen lineare und dialektische Erörterungen auf, formulieren Thesen, Argumente, Belege und Beispiele, setzen rhetorische Mittel (rhetorische Frage, Antithese, Trikolon, Analogie) dosiert ein, sichern Kohärenz durch Themenentfaltung, Verweismittel und Konnektoren und widerlegen Gegenargumente (Konzession und Refutatio).

Erfolgskriterien

Ich kann eine dialektische Erörterung mit klarer Gliederung schreiben. Ich kann Argumente nach Gewicht ordnen und Gegenargumente aufgreifen und entkräften. Ich kann rhetorische Mittel erkennen und gezielt einsetzen. Ich kann Textkohärenz mit Verweismitteln und Konnektoren herstellen.

Fragen

  1. Multiple Choice

    Was unterscheidet eine dialektische von einer linearen Erörterung?

  2. Multiple Choice

    Welche Reihenfolge der Argumente ist für den Schlussteil einer Erörterung üblich?

  3. Lückentext

    Ein Argument besteht aus These, ___ (Begründung mit Beleg) und Beispiel.

  4. Lückentext

    Rhetorisches Mittel: „Wer soll das bezahlen? Wer hat das gewollt?“ – Das ist eine rhetorische ___.

  5. Multiple Choice

    Welches Mittel liegt vor? „Nicht die Technik ist das Problem, sondern ihr Gebrauch.“

  6. Multiple Choice

    Was ist eine Konzession in der Argumentation?

  7. Paare zuordnen

    Ordne das Verweismittel seiner Funktion zu.

  8. Richtig oder falsch

    Eine gute Erörterung nennt auch das stärkste Gegenargument und setzt sich damit auseinander, statt es zu verschweigen.

  9. Multiple Choice

    Lies: „Zwar lässt sich einwenden, dass ein Verbot die Eigenverantwortung schwächt. Doch dieses Argument übersieht, dass Eigenverantwortung Informiertheit voraussetzt – und genau daran fehlt es.“ Welche Technik wird verwendet?

  10. Multiple Choice

    Welcher Satz ist eine These und kein Argument?

  11. In Reihenfolge bringen

    Ordne die Teile einer dialektischen Erörterung.

  12. Multiple Choice

    Welches Wort passt nicht in die Reihe?

  13. cloze

    Setze die passenden Sprachbausteine in die Lücken ein. Eine dialektische Erörterung wirkt nur dann überzeugend, wenn [1] Leitfrage früh geklärt ist. Im Hauptteil wird zunächst die Pro-Position entfaltet; [2] folgt die Gegenposition. Damit der Text nicht wie eine Liste klingt, sollte man Belege [3] Statistiken, Expertenaussagen oder Studien einbauen. Ein häufiges Problem ist der Sprung zwischen Absätzen: Hier helfen Verweiswörter wie „[4]“ oder „jene Regelung“, die den roten Faden sichern. Wer ein Gegenargument fair zugibt, formuliert eine [5]; danach sollte die Refutatio sachlich zeigen, warum die eigene Position dennoch trägt. Stilistisch lohnt sich Variation: [6] wirkt in schriftlichen Essays häufig präziser als ein pauschales „aber“. Rhetorische Mittel gehören dosiert eingesetzt: Ein Trikolon bündelt [7] Kernaussage und erhöht die Eindringlichkeit. Eine Analogie überzeugt jedoch nur, wenn der Vergleich [8] ist. Im Schlussteil wird die Position zugespitzt und [9] ein Ausblick gegeben; neue Argumente werden vermieden, stattdessen werden die Punkte [10] auf den Punkt gebracht. Für Kohärenz lohnt ein Lautlesen: Verweisen Pronomen eindeutig auf [11] Bezugswort? So entsteht ein Text, der nicht nur informiert, sondern [12] überzeugt.

  14. Freie Antwort

    Verfasse eine dialektische Erörterung (etwa 300 Wörter) zur Frage, ob Schulen Handys ganztägig verbieten sollten. Gliedere sichtbar in Einleitung, Gegenposition, Übergang mit Konzession, eigene Position (drei gesteigerte Argumente mit Belegen oder Beispielen) und Fazit. Verwende mindestens drei rhetorische Mittel und fünf verschiedene Verweismittel oder Konnektoren.

Die Antworten werden hier nicht gezeigt.

Referenzmaterialien

Teil des Kurses

Deutsch als Fremdsprache C1 – Souverän in Studium, Beruf und Öffentlichkeit